Entenkeulenconfit mit Rotweinessig-Dressing

Eigentlich habe ich seit Wochen ein Rezept für eine Ente (im Ganzen) süß-sauer in petto, doch irgendwie suche ich noch nach dem passenden Anlass dafür. Kürzlich sprang mir dann dieses Gericht ins Auge und als der Supermarkt meines Vertrauens auch tatsächlich Entenkeulen parat hatte, war ziemlich schnell klar, was am Abend auf den Teller kommen würde. Mit einer Marinier- und Schmorzeit von je 2 Stunden ist das Gericht zwar nichts für Eilige, aber wer die Zeit aufbringen kann und will, erfreut sich anschließend an zartem Fleisch, das sich fast von selbst vom Knochen löst.

Zutaten für 4 Personen:

4 Entenkeulen à 300 g
50 g Meersalz
2 Zehen Knoblauch, gepresst
3 cm Ingwer, fein gehackt
1 TL Wacholderbeeren, zerquetscht
1 l Planzenöl oder Entenschmalz
140 g Rucola und Radicchioblätter, gemischt
2 EL Rotweinessig
1 EL Olivenöl
2 EL brauner Zucker

1. Salz, Knoblauch, Ingwer und Wacholderbeeren im Mörser zu einer glatten Paste zerstoßen. Die Entenkeulen damit rundherum einreiben und abgedeckt 2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

2. Anschließend unter fließendem kalten Wasser die Salzmischung von den Entenkeulen abspülen und diese mit Küchenpapier trocken tupfen. Öl oder Schmalz in einer großen Ofenform auf 120° Grad erhitzen, die Entenkeulen vorsichtig hineingeben und zugedeckt im vorgeheizten Ofen bei 160° Grad 2 Stunden gar schmoren.

3. Die Keulen aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitterrost abkühlen lassen. In der Zwischenzeit Rotweinessig, Olivenöl und Zucker zu einem Dressing verrühren und beiseitestellen. Rucola und Radicchio waschen.

4. Die Entenkeulen in einer beschichteten Pfanne mit der Hautseite nach unten 3-4 Minuten knusprig braten, wenden und weitere 2 Minuten braten. Rucola und Radicchio mit der Hälfte des Dressings mischen, mit den Keulen anrichten und mit dem restlichen Dressing beträufeln.

Nach einem Rezept von Donna Hay aus ihrem Kochbuch Jahreszeiten.

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2 Kommentare zu “Entenkeulenconfit mit Rotweinessig-Dressing

    1. Das kann ich dir leider nicht sagen, Bolliskitchen, ich bin aus Österreich. Ob man sie hier bekommt, weiß ich allerdings auch nicht, ich habe mich mit den Keulen der Barbarieente begnügt.

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