Rezension {Cake Pop Bakery} & das Rezept für Boo!

Cake Pop Boo!

Cake Pops, „Kuchen am Stiel“, erobern die Herzen der Wiener Foodies. Vor allem, wenn sie in so entzückender Aufmachung wie Gespenst Boo! daher kommen.

Na gut, ich hatte einen Startvorteil für dieses Buch. Ich habe die Kunst des erfolgreichen cakepoppens von Julie und ihrer Mum Sonja höchstpersönlich gelernt, 2012 in einem ihrer Backkurse, damals noch in einem kleinen Atelier in der Zimmermanngasse. Der erste Cake Pop, ich erinnere mich, wurde zaghaft mit Zuckerstreusel dekoriert, die Mutigen unter uns setzten ihm noch ein selbst eingefärbtes Fondant-Blümchen auf. Dann ging alles recht schnell, vom Frosch zum Schaf quasi, vom Laien zum selbsternannten Profi, und das in wenigen Stunden, so sieht es auch die Kapitel-Aufteilung in „Cake Pop Bakery“ vor: Take it easy. Try Harder. Be a Pro. Vergreift euch nicht am Brautpaar, wenn ihr die Marbles-Technik nicht beherrscht, lautet die goldene, nervenschonende Regel, dann wird eure erste Cake Pop Session auch nicht eure letzte sein.

Nehmt euch ausreichend Zeit, erst beim Einlesen ins Buch und in die einzelnen Schritte, dann bei der Zubereitung der Cake Pops. Julia & Sonja liefern euch jede Menge Tipps & Tricks, detailliert beschrieben und ansprechend bebildert, so kann nichts schief gehen, egal ob beim Formen der Cake Pops oder beim Schmelzen der Glasur. Passieren doch kleine Anfängerfehler, gibt es umgehend die passenden Ratschläge und ehe man sich versieht, zeigt die Waage zum ersten Mal exakt 30 g, der Cake Pop geht nicht mehr in der Glasur verloren und das Schweinchen behält seinen Smartie-Rüssel endlich am rechten Platz. Die süßen Motive machen Lust auf mehr und immer ausgefallenere Kreationen, auch wenn ich meinen Favoriten längst gefunden habe…

|| GEWINNSPIEL ||
Welcher ist euer Lieblings-Cake-Pop der Julie Pop Bakery? Verratet mir hier am Blog oder auf Facebook euren Favoriten aus dem Classic, Special oder Premium Sortiment und gewinnt mit etwas Glück eines von zwei Julie Pop Bakery Büchern. Vielen Dank an dieser Stelle an den Löwenzahn Verlag, der mir die Bücher zur Verfügung gestellt hat.

Teilnahmeschluss ist am Sonntag, den 2. November 2014, um 12 Uhr. Die Gewinner werden – je nachdem ob ihr auf Facebook oder hier am Blog teilgenommen habt – via private facebook message oder E-Mail verständigt. Teilnahmeberechtigt sind alle, die ihren Wohnsitz in Österreich, Deutschland oder der Schweiz haben und mind. 18 Jahre alt sind. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ein kleiner Tipp: Wenn ihr eure Gewinnchance erhöhen wollt, schaut doch mal hier bei der Buchvorstellung von Toni & Bene auf ihrem Foodblog Because you are hungry vorbei…

Zutaten für ca. 30 Stück Boo!

Kakao-Nuss-Becherkuchen à la Compliment to the Chef:
3 Eier
1 Becher griffiges Mehl
1 Becher Kristallzucker
1 Becher Sauerrahm
1/2 Becher weiche Butter
1/2 Becher ungesüßtes Kakaopulver
1/2 Becher geriebene Nüsse (z.B. Wal- oder Haselnüsse)
1 Pkg. Backpulver
1 Pkg. Vanillezucker
etwas Butter zum Ausfetten der Backform

Frosting à la Julie Pop Bakery:
150 g weiche Butter
100 g weiße Kuvertüre
75 g Topfen
Mark einer Vanilleschote

Außerdem:
mind. 500 g Zartbitterkuvertüre oder schwarze Glasurlinsen (Candy Melts)
500 g weißer Rollfondant
Lollipop Sticks
Styroporblock mit vorgestochenen Löchern für die Lollipop Sticks

Eiklar vom Dotter trennen und mit dem Handmixer anschlagen. Vanillezucker hinzufügen und zu einem steifen Eischnee fertig schlagen. Zur Seite stellen. Backofen auf 180°C vorheizen. Sauerrahm in eine kleine, separate Schüssel geben, da der Sauerrahm-Becher zum Abmessen der Zutaten benötigt wird. Dotter, Zucker und Butter schaumig rühren. Mehl und Backpulver mischen und gemeinsam mit den Nüssen, dem Kakao und dem Sauerrahm zum Dotter-Zucker-Gemisch geben und gut verrühren. Eischnee unterheben. Den Kuchenteig in eine gefettete Backform mit ca. 26-28 cm Durchmesser füllen und im vorgeheizten Ofen 40-45 Minuten backen (Stäbchenprobe!). Herausnehmen, abkühlen lassen, lauwarm mit den Händen fein zerbröseln und 2-3 Stunden im Kühlschrank durchkühlen lassen.

Cake Pop Boo!
Toni beim Ausrollen der Boo! Umhänge
© Benedikt Steinle // www.youarehungry.com

Für das Frosting die Kuvertüre schmelzen im warmen Wasserbad schmelzen und die restlichen Zutaten gut unterrühren. 1 Stunde im Kühlschrank durchkühlen lassen, bis die Masse eine cremige Konsistenz annimmt. Frosting nach und nach mit den Kuchenkrümel verkneten, bis die Masse formbar wird, ohne dass sie zerbröckelt oder Risse bekommt. Evtl. ist dazu nicht das gesamte Frosting nötig, daher lieber in kleinen Portionen untermengen als alles auf einmal. Die fertige Masse für mind. 8 Stunden, am besten aber über Nacht in den Kühlschrank stellen, bevor sie weiterverarbeitet wird.

Kuvertüre bzw. Candy Melts für die Glasur in einer tiefen Schüssel schmelzen. Aus der Teigmasse kleine Mengen von 30 g abnehmen (28-32 g sind auch okay, viel weniger oder viel mehr Gewicht sollten die Pops allerdings nicht haben) und zu Kugeln formen. Die Lollipop Sticks nacheinander mit einem Ende ca. 1 cm tief in die Glasur eintauchen und bis zur Hälfte in die Mitte der Kuchenkugeln stecken. In den vorbereiteten Styropoblock stecken und die Glasur, am besten ein paar Minuten im Kühlschrank erstarren lassen, damit der Cake Pop später beim Eintauchen in die Glasur nicht wieder vom Stick rutscht.

Cake Pop Boo!
„Umhänge“ vorsichtig auf den Cake Pops platzieren und in Falten legen
© Benedikt Steinle // www.youarehungry.com

Wenn die Glasur angetrocknet ist, den Cake Pop bis zur Hälfte in die Glasur eintauchen, vorsichtig herausziehen und dann die andere Hälfte eintauchen, bis der Cake Pop vollständig überzogen ist. Überschüssige Glasur abtropfen lassen, den Pop dabei langsam drehen und evtl. leicht (!) mit dem Stick auf den Rand der Kuvertüre-Schüssel klopfen. Überzogene Cake Pops wieder in den Styroporblock stecken und im Kühlschrank vollständig trocknen lassen.

Rollfondant ca. 2 mm dünn ausrollen und mit einem runden Ausstecher Kreise mit ca. 10 cm Durchmesser ausstechen. Im unteren Drittel des Kreises mit einem Zahnstocher 3 kleine Löcher mit ca. 2 mm Durchmesser für Augen und Mund ausstechen. Die ausgestochenen Kreise mit Gesicht vorsichtig auf die Cake Pops legen und in Form eines Umhanges Falten formen. Auf dem Styroporblock im Kühlschrank trocknen lassen.

Nach einem Rezept von Julia & Sonja Wojta aus Cake Pop Bakery, S. 52.

Cake Pop Boo!
It’s a wrap! Toni & ich nach unserer erfolgreichen Cake Pop Session.
© Benedikt Steinle // www.youarehungry.com

Disclaimer: Das in diesem Artikel vorgestellte Produkt wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

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11 Kommentare zu “Rezension {Cake Pop Bakery} & das Rezept für Boo!

  1. Hallo, sooo cool! Ich oute mich als cake-pop infizierte anfängerin und würde mich daher wahmsinnig im falle eines gewinnes freuen! Ich finde das schaf echt zum knuddeln… äh vernaschen. 😉
    Mein kleiner sohn wär begeistert! Lg ilse

  2. Hi. Ich bin verliebt in Zebra, Schneemann aus der premium collection. Auch der Engel ist toll. Für anlässe sind braut und bräutigamm sowie der Kinderwagen ein Traum! Lg christa

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