Rindslungenbraten mit Reisnudelsalat und Teriyakisauce

Beim ersten Nachkochen hatte ich gerade einmal die Sauce zubereitet und wusste schon, dass das Gericht umwerfend schmecken würde. Vielleicht liegt’s ja an meinem Faible für Teriyakisauce, vielleicht aber auch einfach nur daran, dass diese asiatische Interpretation des Rindslungenbratens wirklich absolut stimmig ist.

Zutaten für 4 Personen:

150 g Reisnudeln
200 g Gurke
150 g Karotten
1 kleiner Kohlrabi
2 Jungzwiebeln
1/2 rote Chili
frischer Koriander, Menge nach Belieben
100 g Sojasprossen
Saft einer Limette
1 TL Staubzucker
600 g Rindslungenbraten
1 EL Sonnenblumenöl
2 EL Sesam
Salz, Pfeffer

Teriyakisauce
250 ml Hühner- oder Gemüsesuppe
50 g Ingwer
1 Zehe Knoblauch
50 ml Sojasauce, süß
50 g Zucker
1 TL Speisestärke

1. Für die Teriyakisauce Suppe in einem Topf zum Kochen bringen. 30 g Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden. Knoblauch leicht andrücken und mit dem Ingwer, 50 ml Wasser, Sojasauce und Zucker zur Suppe geben und 2 Minuten köcheln lassen. Sauce durch ein feines Sieb in einen kleinen Topf passieren und erneut zum Kochen bringen. Speisestärke mit etwas kaltem Wasser anrühren, in die kochende Sauce einrühren und weitere 3 Minuten köcheln lassen. Sauce bis zum Servieren beiseitestellen.

2. Für den Reisnudelsalat die Reisnudeln in einer Schüssel mit kochend heißem Wasser übergießen und ca. 20 Minuten ziehen lassen. Währenddessen Gurke, Karotten und Kohlrabi schälen und alles mit einem Gemüsehobel oder einem Sparschäler in hauchdünne Scheiben hobeln. Diese Scheiben mit einem Messer in dünne Streifen schneiden. Jungzwiebeln waschen, trocken tupfen, putzen und ebenfalls in dünne Streifen schneiden. Chili waschen, putzen und in sehr feine Streifen schneiden. Koriander waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stielen zupfen. Sojasprossen waschen und abtropfen. Restlichen Ingwer (20 g) schälen und fein reiben. Die eingeweichten Reisnudeln abtropfen lassen und mit einer Schere oder einem Messer in ca. 10 cm lange Stücke schneiden. Alle Zutaten in eine Schüssel geben, mit Limettensaft und Staubzucker vermischen und bis zum Servieren ziehen lassen.

3. Backrohr auf 160°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Rindslungenbraten mit Salz und Pfeffer würzen, Sonnenblumenöl in einer Backrohr-geeigneten Pfanne erhitzen und das Fleisch rundum 6 Minuten bei mittlerer Temperatur anbraten. Für 10 Minuten in den Ofen schieben. Dann heraus nehmen, in Alufolie wickeln und ca. 5 Minuten ruhen lassen. Sesam in einer Pfanne ohne Fett vorsichtig anrösten und die Teriyakisauce erhitzen.

4. Reisnudelsalat auf 4 Tellern verteilen, das Fleisch in dünne Scheiben schneiden, auf den Salat setzen und mit Teriyakisauce beträufeln. Mit dem Sesam bestreuen und servieren.

Nach einem frisch gekocht Rezept.

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2 Kommentare zu “Rindslungenbraten mit Reisnudelsalat und Teriyakisauce

  1. Würd ich sofort nachkochen, wenn nicht das Monat zu Ende wäre und Lungenbraten so verflucht teuer… Das mit der Teriyakisoße stimmt. Die ist einfach toll und schmeckt zu allem, was irgendwie jemals einen Wok gesehen hat. Ich mag die Sauce am liebsten ganz süß, manche gruselt es da aber ziemlich. Wie magst du sie?

    Liebe Grüße
    Nadja

    1. Oh ich mag die Sauce auch schön süß und am besten noch in Kombination mit Sesam. Bzgl. Lungenbraten: Stimmt, der ist ordentlich teuer, deshalb gibt’s den bei mir auch nur ab und zu. Aber zugegeben, das Fleisch ist einfach der Hammer, oder?

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