Apfelstrudel, einmal klassisch, einmal betont winterlich

Ein Klassiker der österreichischen Mehlspeisküche, den es bei mir auf jeden Fall mit Rosinen und – ich gestehe – im Moment auch noch mit fertigem Teig gibt. Strudel selber ziehen hat bislang nämlich noch nicht so gut geklappt, das Ergebnis glich mehr einem Brot- als einem hauchdünnen Strudelteig. Übrigens war der Apfelstrudel im August 2011 mein allererstes Posting, dem ich heute einen neuen Look verpasst und durch eine winterliche Variante ergänzt habe.

1 Pkg. fertiger Strudelteig (2 Strudel à 2 Blätter)
1 kg säuerliche Äpfel
1 Bio-Zitrone
2 Prisen gemahlener Zimt
2 EL Rum
3 EL Rosinen
120 g Kristallzucker
1 Pkg. Vanillezucker
40 g Butter
80 g Semmelbrösel

Außerdem:
80 g geschmolzene Butter zum Bestreichen
Staubzucker

Für den betont winterlichen Apfelstrudel zusätzlich:
1-2 Prise(n) gemahlene Nelken
1/2 TL gemahlener Kardamom
2 gehäufte EL gemahlene Mandeln

1. Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in Scheiben schneiden. Saft der Zitrone, Zimt, Rum, Rosinen, Kristall- und Vanillezucker (und für die winterliche Variante zusätzlich Nelken und Kardamom) untermischen und die Fülle in einem Sieb gut abtropfen lassen.

2. In der Zwischenzeit Brösel in der Butter hellbraun rösten, in eine Schüssel geben und zur Seite stellen.

3. Backrohr auf 200°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Strudelblätter nach Packungsanleitung auf einem sauberen Küchentuch vorbereiten. Zuerst die Brösel (und für den winterlichen Apfelstrudel auch die gemahlenen Mandeln), dann die Fülle auf dem vorderen Drittel des Teiges verteilen, dabei an den Seiten jeweils einen Finger breit frei lassen. Ränder einschlagen und den Teig mit Hilfe des Küchentuchs über die Fülle einrollen, Enden zusammendrücken. Strudel mit der „Naht“ nach unten auf das Blech legen und mit geschmolzener Butter bestreichen. Im vorgeheizten Backrohr auf unterer Schiene 25-30 Minuten goldbraun backen, überkühlen lassen und mit Staubzucker bestreut servieren.

Adaptiert nach einem Gusto Rezept.

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2 Kommentare zu “Apfelstrudel, einmal klassisch, einmal betont winterlich

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